Montag, 26. Mai 2008

Literaturliste für Trainingsspiele

von Detlef Leickert, 26. Mai 2008

aus den fett gekennzeichneten Büchern sind die Spiele


  • bis 21 Zählen - ein Gruppe soll fortlaufend von 1 bis 21 Zählen, jedes Gruppenmitglied soll mindestens einmal eine Zahl sagen, es darf keine systemische Reihenfolge verwendet werden oder ein Gruppenmitglied zweimal hintereinander zählen, wenn eine Zahl doppelt hintereinander gesagt wird, beginnt das Zählen von vorn. Nur aufeinander Einstimmen und Blickkontakt ist erlaubt.

  • der Zauberstab - ein Zollstock wird von einer Gruppe 4 - 6 Personen auf den Boden abgelegt, der Zollstock wird nur durch auflegen auf den Zeigefingern gehalten, die Finger dürfen den Zollstock nicht verlassen! Im allgemeinen ist es nur durch gute Zusammenarbeit und aufeinander achten möglich den Zollstock abzulegen. Im ersten Moment wandert der Zollstock wie von Geisterhand nach oben!

Ich leihe mir die Bücher von der Uni - Bibliothek in Lüneburg zweckgebunden und suche mir die besten Spiele heraus. In der Zentralbibliothek Hamburg müßten die Bücher auch bekommbar sein



1. SPIELBAR I: 51 Trainer präsentieren 77 Top-Spiele aus ihrer Seminarpraxis von Axel Rachow (Broschiert - Juni 2000)

2. SPIELBAR II. 66 Trainer präsentieren 88 Top-Spiele aus ihrer Seminarpraxis von Axel Rachow (Broschiert - Juni 2002)

3. Vorstellbar: Methoden von Schauspielern und Regisseuren für den ganz normalen Trainer von Amelie Funcke (Broschiert - Mai 2006)

4. Spiele für Workshops und Seminare von Susanne Beermann, Monika Schubach, und Jürgen Fischer (Broschiert - September 2006)

5. Methodensammlung für Trainerinnen und Trainer von Peter Dürrschmidt, Joachim Koblitz, Marco Mencke, und Andrea Rolofs (Broschiert - April 2008)

6. Kreative Seminarmethoden: 100 kreative Methoden für erfolgreiche Seminare von Zamyat M. Klein (Gebundene Ausgabe - Oktober 2003)

7. Trainer-Kit: Die wichtigsten Trainingstheorien, ihre Anwendung im Seminar und Übungen für den Praxistransfer von Stephanie Große Boes und Tanja Kaseric (Broschiert - Januar 2008)

8. Spiele: Der Punkt auf dem i: Kreative Übungen zum Lernen mit Spaß von Gudrun F. Wallenwein (Gebundene Ausgabe - April 2003)

9. Sichtbar: Die besten Visualisierungs-Tipps für Präsentation und Training von Axel Rachow (Broschiert - Oktober 2007)

10. Handbuch Active Training: Die besten Methoden für lebendige Seminare von Bernd Weidenmann (Gebundene Ausgabe - März 2008)

11. Teamgeist: Spiele und Übungen für die Teamentwicklung von Evelyne Maaß und Karsten Ritschl (Taschenbuch - Februar 1997)

12. Gruppen formen: 55 Spiele für Gruppenprozesse von Frank Bonkowski (Broschiert - Januar 2006)

13. Mit Rollen spielen: Rollenspielsammlung für Trainerinnen und Trainer von Sabine Heß und Eva Neumann (Broschiert - Januar 2007)

Samstag, 24. Mai 2008

fib-Treffen am 24.05.2008

Improspiele

PRINZIPIEN
  • Kontakt zu allen halten, alle wahrnehmen
  • Angebote / Themen erkennen
  • Angebote annehmen („Au ja!“)
  • Ort , Person, Situation, Raum etablieren
  • Auf den Beat achten
  • Emotionen verstärken
  • Statuswechsel

TECHNIKEN

  • Wort für Wort
  • Diashow
  • Radioshow: Eine Geschichte mit total verschiedenen Erzählern
  • Erster Satz – letzter Satz: Beide Sätze werden vorher vom Publikum erfragt
  • Letzter Satz – erster Satz: 2 Paare, der letzte Satz des einen Paars ist der erste des anderen
  • Creation myth: Frage an das Publikum, was sie schon immer wissen wollte. Experte erklärt Phänomen, sein Bericht wird im Hintergrund „illustriert“
  • Harold: 1 Phase – Anreichern des Begriffes (Assoziationen oder persönliche Geschichte dazu); 2 Phase – viele kleine Techniken mit fließenden Übergängen
  • Speed – Freeze – Tag
  • Diamant: Tanztechnik in Rautenformation, der/die VortänzerIn wechselt je nach Ausrichtung der Gruppe
  • Alphabet – Geschichte: Zu zweit, jedes Wort beginnt mit dem nächsten Buchstaben im Alphabet
  • Parkbank – Dialog: Zwei Personen treffen sich auf einer Parkbank…
  • Übersetzer – Nachrichtensprecher – Ausländischer Experte
  • Nachrichtensprecher

SPIELÜBUNGEN

  • Geschichte erzählen und spontane Zuruf-Worte einbauen: A erzählt eine Geschichte; B und C stehen links und rechts von A und werfen Worte ein, die A in die Geschichte einbauen muss
  • Geschichte erzählen und Emotionen ändern: A erzählt eine Geschichte (oder A+B spielen eine Szene), C gibt Emotionen vor in denen A / B die Geschichte erzählen/spielen.
  • Swinging Door: Hoch-, Mittel- Tiefstatus-Übung. 3 Spieler spielen eine Szene, jeder Status darf nur einmal besetzt sein.
  • „Von der Bank vertreiben“: Hierbei geht es darum jemanden mit Worten zu überzeugen, eine Sitzbank freizugeben
  • Übung: „Einen Raum etablieren – ohne Worte: Einer spielt und mimt – alle anderen schauen zu und raten, wo gespielt wird
  • Übung: „Loslassen + Einlassen“: A mimt einen Raum vor Publikum; B schaut A NICHT zu, denkt sich einen Satz aus; wenn Publikum signalisiert, dass es den Raum von A erkannt hat, gibt es B ein Zeichen, B steigt mit diesem Satz in die Szene ein, und muss sich dann auf die Situation von A einlassen, während A diesen Satz-Impuls irgendwie aufnehmen muss

AUFWÄRMÜBUNGEN

  • Big Buddy
  • Au ja!
  • Muster übereinanderlegen (Klatschen, Tier, Ortswechsel)
  • Zip – Zap – Zong – Ring
  • Im Raum umher gehen: wie geht es mir? Körper, Emotionen und Gedanken wahrnehmen